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Übersicht - Künstler - Franz Joseph van der Grinten

F. J. van der Grinten
Karlsruher Farblithografie um 1900
Aus der Sammlung van der Grinten
 


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Preiswerte Kunst für die breite Bevölkerung anzubieten, war eine sozialreformerische Idee am Ende des 19. Jahrhunderts, der sich der Karlsruher Künstlerbund engagiert verschrieben hatte. Mit der Lithografie wählten die Künstler eine vergleichsweise moderne druckgrafische Technik, mit der man hohe Auflagen in gleichbleibender Qualität drucken konnte, die aber vor allem vielfältige gestalterische Möglichkeiten bot: Sie bewahrt die Spontaneität und Unmittelbarkeit der Handzeichnung und entwickelt im Übereinanderdrucken farbiger Platten hohe malerische Reize, außerdem ist es möglich, in dieser Technik großformatige, bildmäßige Blätter herzustellen.

Der am 25. April 1896 gegründete Karlsruher Künstlerbund war eine sezessionistische Künstlergemeinschaft. Zum Vorstand wurden der Akademieprofessor Leopold von Kalckreuth und der Maler Friedrich Kallmorgen gewählt. Zu seinen Mitgliedern zählten neben anderen Gustav Kampmann, Karl Biese, Jenny und Otto Fikentscher sowie Hans Richard von Volkmann. Rasch richtete der Künstlerbund eine Druckerei für Lithografie ein, um einerseits Karlsruher Künstlern Erwerbsmöglichkeiten zu verschaffen und um andererseits den Bürgern preisgünstigen, aber künstlerisch hochwertigen Wandschmuck zugänglich zu machen. Nachdem 1901 ein Vertrag mit den Leipziger Verlagen Teubner und Voigtländer über den Vertrieb von "Wandschmuck für Schule und Haus" geschlossen werden konnte und sich die Teilnehmer auf dem ersten deutschen Kunsterziehungstag in Dresden 1901 lobend über die Karlsruher Initiative ausgesprochen hatten, fanden die Lithografien des Karlsruher Künstlerbundes rasch deutschlandweit große Verbreitung. Darüber hinaus waren die Arbeiten auf der Weltausstellung in Paris 1900 zu sehen.

Ausgehend von den großformatigen Blättern des Künstlerbundes greift die Städtische Galerie Karlsruhe das Thema Lithografie um 1900 auf und zeigt die farbigen Drucke der Karlsruher Künstler im Vergleich zu den bedeutendsten französischen Vorbildern wie Henri de Toulouse-Lautrec oder Pierre Bonnard. Auch die gemeinsamen gestalterischen Vorbilder, japanische Farbholzschnitte, werden in ausgewählten Beispielen präsentiert. Hinzu kommen Steindrucke von Edvard Munch, Emil Nolde oder Ernst Ludwig Kirchner, die mit ihren expressiven Formulierungen weit in das 20. Jahrhundert hinein impulsgebend wirkten.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit zahlreichen Farbabbildungen.

Stiftung Museum Schloß Moyland, 2006, 70 S.
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