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Übersicht - Herausgeber - Pascal Nicklas

Oliver Lindner, Angelika Corbineau-Hoffmann (Hrsg.), Ursula Link-Heer (Hrsg.), Pascal Nicklas (Hrsg.)
ECHO - Literaturwissenschaft im Interdisziplinären Dialog Bd. 7
'Solitary on a Continent': Raumentwürfe in der spätviktorianischen Science Fiction
 


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Millionenstädte, pastorale Idylle, technisierte Umwelt oder Rückkehr urtümlicher Naturzustände - die Autoren der spätviktorianischen Science-Fiction-Literatur entwarfen eine Vielzahl möglicher Zukunftsszenarien. Im krisenhaften Diskurs der anbrechenden Moderne reflektiert dieses Genre sowohl den Optimismus fortschreitender Technisierung als auch eine wachsende Besorgnis angesichts zunehmender Naturzerstörung und der Isolation des anonymen Großstadtdaseins.

Die vorliegende Studie widmet sich der Fragestellung, welche räumlichen Alternativmodelle in der Science Fiction des späten 19. Jahrhunderts konstruiert werden. Anhand von ausgewählten Werken wie Richard Jefferies’ After London: or, Wild England (1885), Matthew P. Shiels The Purple Cloud (1901) oder William Morris’ einflussreicher Utopie News From Nowhere (1890) wird aufgezeigt, dass die Entwicklung urbaner Strukturen und vor allem die Zukunftsfähigkeit der britischen Metropole London kritisch hinterfragt und das Verhältnis von Mensch und Natur neu bestimmt wird.

Interdisziplinär angelegt, leistet diese Arbeit einen umfassenden Beitrag zur bisher nur sporadisch erfolgten Erforschung der spätviktorianischen Science Fiction und beschäftigt sich darüber hinaus mit kultur- und mentalitätsgeschichtlichen Aspekten der britischen Gesellschaft an der Schwelle zum 20. Jahrhundert.

The vast metropolis, the pastoral idyll, the engineered environment or the return of a primitive state of nature - late Victorian writers of science fiction depicted a variety of possible future scenarios. In the crisis-ridden discourse of early modernism this genre reflects both the optimism of advancing technology and a growing concern about the increasing destruction of nature and the isolation of anonymous life in the big cities.

This study is devoted to alternative spatial models which were being constructed in late 19th-century science fiction. Works such as Richard Jefferies’ After London: or, Wild England (1885), Matthew P. Shiel’s The Purple Cloud (1901) or William Morris’ influential Utopia News From Nowhere (1890) are used to demonstrate how the development of urban structures and especially the future capacity of the British metropolis of London were critically examined and the relationship between man and nature redetermined.

Taking an interdisciplinary approach, this is a comprehensive study of late-Victorian science fiction, a topic hitherto only sporadically researched, and is also concerned with the history of the culture and mindset of British society on the threshold of the 20th century.

Die Reihe
In der Reihe "Echo" sollen Studien erscheinen, die literaturwissenschaftlich ausgerichtet, aber auf den Dialog mit anderen Disziplinen hin angelegt sind - sei es, dass sie ihn selbst schon enthalten, sei es, dass sie ihn, durch ihre Schnittstellen, initiieren. Die Dialogfähigkeit der Literaturwissenschaft findet ihren Grund im Gegenstand selbst. Literarische Werke sind nicht in den Grenzen ihrer ,Literarität‘ befangen; schon der Prozess ihrer Entstehung und zumeist auch die Geschichte ihrer Rezeption beweisen, dass politische und sprachliche Grenzen, aber auch die Abgrenzungen der Disziplinen dem offenen Polysystem ,Literatur‘ keine Beschränkungen auferlegen. Für die immer stärker bemerkbare Annäherung der Literaturwissenschaften an die Dialogizität ihres Gegenstandes soll "Echo" als Forum des interdisziplinären Austausches dienen. Die Konzeption der Reihe ist durch Offenheit geprägt; sie verschreibt sich nicht bestimmten Schulen oder Methoden, ist aber auch kein Tribut an eine Mode, die flächendeckend Interdisziplinarität fordert und dabei die Besonderheit der Disziplinen tendenziell zur Disposition stellt. Sie folgt vielmehr einem Konzept von Literatur, das dem Kunstwerk, als "opera aperta" verstanden, einen Dialog über die Grenzen der akademischen Disziplinen hinaus eröffnet: Auch der nicht fachlich vorgebildete Leser ist damit angesprochen.

Der Herausgeber
Pascal Nicklas ist wissenschaftlicher Mitarbeiter, Assistent und Oberassistent am Institut für Klassische Philologie und Komparatistik der Universität Leipzig. Er lebt in Berlin

Die Herausgeberin
Angelika Corbineau-Hoffmann, geb. 1949, ist Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Leipzig, zahlreiche Veröffentlichungen.

Die Herausgeberin
Ursula Link-Heer ist Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Bayreuth.

Olms Verlag, 2005, 362 S.
48,00 Euro
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