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Übersicht - Herausgeber - Pascal Nicklas

Tazuko Takebayashi, Angelika Corbineau-Hoffmann (Hrsg.), Ursula Link-Heer (Hrsg.), Pascal Nicklas (Hrsg.)
ECHO - Literaturwissenschaft im Interdisziplinären Dialog Bd. 8
Zwischen den Kulturen. Deutsches, Tschechisches und Jüdisches in der deutschsprachigen Literatur aus Prag
 


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Was ist eigentlich ein Prager? Ein Tscheche? Ein Deutscher? Oder ein Jude? Diese Fragen, die sich Franz Kafka nach dem Gespräch mit einem Tischnachbarn während seines Meraner Kuraufenthalts in einem seiner Reise-Briefe stellt, führt uns deutlich vor Augen, was ein Leben zwischen den Kulturen bedeutet. Die böhmische Vielvölkerstadt der k.u.k. Monarchie, die 1918 zur Hauptstadt der tschechoslowakischen Republik wurde, ist ein maßgeblicher Ort für die Erforschung nationaler Identitätsbildungsprozesse, die in interkulturellem Beziehungsgeflecht angesiedelt sind. Anhand ausgewählter Beispiele der deutschsprachigen Literatur aus Prag zeichnet die vorliegende Arbeit Konstruktionsprozesse der Kultur(en) als Wechselwirkung von Eigenem und Fremdem nach. Thematisch gliedert sich die kulturwissenschaftlich ausgerichtete Untersuchung in drei Teile: Selbstprofilierung der Nation, Fremdheitsprofile (Stereotypen) in der Literatur und kulturelle Identität als Prozeß. Im Zentrum der Analyse stehen Autoren, die bislang am Rande des Forschungsinteresses geblieben sind: August Sauer, Otto Pick, Fritz Mauthner, Max Brod, F.C. Weiskopf, Auguste Hauschner und Oskar Baum.

What is the actual identity of someone from Prague? Czech? German? Or Jewish? These questions, posed by Franz Kafka in one of his letters following a discussion at table during his stay at th spa in Meran [???], clearly shows us wha it means to live between cultures. The multi-ethnic Bohemian city, part of the Austro-Hungarian empire, and after 1918 capital of the Czechoslovakian Republic is a definitive location for the study of how national identities develop, settled in a network of intercultural relationships. Using selected examples of German literature from Prague, this study traces the process of constructing culture(s) as an interaction between self and other. Oriented towards cultural history, it is divided into three thematic parts: national self-image, the image of the other (stereotypes) in literature, and cultural identity as a process. The analysis focuses on authors who have previously remained on the margins of research interest: August Sauer, Otto Pick, Fritz Mauthner, Max Brod, F.C. Weiskopf, Auguste Hauschner und Oskar Baum.

Die Reihe
In der Reihe "Echo" sollen Studien erscheinen, die literaturwissenschaftlich ausgerichtet, aber auf den Dialog mit anderen Disziplinen hin angelegt sind - sei es, dass sie ihn selbst schon enthalten, sei es, dass sie ihn, durch ihre Schnittstellen, initiieren. Die Dialogfähigkeit der Literaturwissenschaft findet ihren Grund im Gegenstand selbst. Literarische Werke sind nicht in den Grenzen ihrer ,Literarität‘ befangen; schon der Prozess ihrer Entstehung und zumeist auch die Geschichte ihrer Rezeption beweisen, dass politische und sprachliche Grenzen, aber auch die Abgrenzungen der Disziplinen dem offenen Polysystem ,Literatur‘ keine Beschränkungen auferlegen. Für die immer stärker bemerkbare Annäherung der Literaturwissenschaften an die Dialogizität ihres Gegenstandes soll "Echo" als Forum des interdisziplinären Austausches dienen. Die Konzeption der Reihe ist durch Offenheit geprägt; sie verschreibt sich nicht bestimmten Schulen oder Methoden, ist aber auch kein Tribut an eine Mode, die flächendeckend Interdisziplinarität fordert und dabei die Besonderheit der Disziplinen tendenziell zur Disposition stellt. Sie folgt vielmehr einem Konzept von Literatur, das dem Kunstwerk, als "opera aperta" verstanden, einen Dialog über die Grenzen der akademischen Disziplinen hinaus eröffnet: Auch der nicht fachlich vorgebildete Leser ist damit angesprochen.

Der Herausgeber
Pascal Nicklas ist wissenschaftlicher Mitarbeiter, Assistent und Oberassistent am Institut für Klassische Philologie und Komparatistik der Universität Leipzig. Er lebt in Berlin

Die Herausgeberin
Angelika Corbineau-Hoffmann, geb. 1949, ist Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Leipzig, zahlreiche Veröffentlichungen.

Die Herausgeberin
Ursula Link-Heer ist Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Bayreuth.

Olms Verlag, 2005, 274 S.
39,80 Euro
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