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Übersicht - Herausgeber - Pascal Nicklas

Stefan Welz, Angelika Corbineau-Hoffmann (Hrsg.), Ursula Link-Heer (Hrsg.), Pascal Nicklas (Hrsg.)
ECHO - Literaturwissenschaft im Interdisziplinären Dialog Bd. 5
'Abreast of the Age': Arbeit und Technologie im Werk Rudyard Kiplings
 


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Nur wenigen Schriftstellern war zu Lebzeiten zunächst ein so grandioser Erfolg beschieden wie dem gebürtigen Anglo-Inder und Literaturnobelpreisträger Rudyard Kipling (1865-1936). Als vergessener Altersschriftsteller und geschmähter Jingoist lernte er später jedoch auch die Kehrseite des Ruhms kennen.

Eine ideologiefreie Sicht auf das Werk dieses umstrittenen Autors scheint heute möglich. Die vorliegende Studie liefert eine Zusammenschau ehemals disparat erscheinender Elemente in Kiplings Schaffen, das sich durch seine Verankerung in den Wertvorstellungen des 19. Jahrhunderts als paradigmatisch für die Untersuchung zweier Schlüsselbegriffe jener Epoche anbietet: Arbeit und Technologie. Anhand differenzierter Analysen von wichtigen Werken wie "Captains Courageous", "The Bridge-Builders", "Mrs. Bathurst" oder "Wireless" wird ersichtlich, dass mit dem Ende des Viktorianismus die auf vorindustriellen Prämissen fußende Arbeitsethik einer technologischen Fortschrittsmentalität weichen musste, die von Kipling im Gegensatz zur zeitgenössischen Technikskepsis überwiegend positiv bewertet wurde.

Die interdisziplinär angelegte Studie leistet einen gewichtigen Beitrag zur internationalen Kiplingforschung und diskutiert darüber hinaus zentrale kulturgeschichtliche Fragestellungen an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Few writers could enjoy a literary success within their lifetime as illustrious as the Indianborn and later Nobel prize winner Rudyard Kipling (1865-1936). But he also had to experience the other side of fame when he was denounced as jingoist and saw himself almost forgotten at the end of his life.

Today a new perspective on Kipling’s work free from ideological prejudice has become possible. His oeuvre proves to be paradigmatic with regard to two fundamental issues of the 19th century: Work and Technology, and thus this study aims at a contextualized evaluation of former disparate elements within the writings. Detailed analyses of important texts such as "Captains Courageous", "The Bridge-Builders", "Mrs. Bathurst" and "Wireless" will help in understanding the late Victorian shift from an idealized work ethic rooted in the pre-industrial period to the celebration of technological progress. Kipling - contrary to the technological scepticism of many of his contemporaries - went along with and mostly welcomed this development with enthusiasm.

This interdisciplinary study is a contribution to international research on Rudyard Kipling and discusses central questions of cultural history of late Victorianism and into the beginning of the 20th century.

Die Reihe
In der Reihe "Echo" sollen Studien erscheinen, die literaturwissenschaftlich ausgerichtet, aber auf den Dialog mit anderen Disziplinen hin angelegt sind - sei es, dass sie ihn selbst schon enthalten, sei es, dass sie ihn, durch ihre Schnittstellen, initiieren. Die Dialogfähigkeit der Literaturwissenschaft findet ihren Grund im Gegenstand selbst. Literarische Werke sind nicht in den Grenzen ihrer ,Literarität‘ befangen; schon der Prozess ihrer Entstehung und zumeist auch die Geschichte ihrer Rezeption beweisen, dass politische und sprachliche Grenzen, aber auch die Abgrenzungen der Disziplinen dem offenen Polysystem ,Literatur‘ keine Beschränkungen auferlegen. Für die immer stärker bemerkbare Annäherung der Literaturwissenschaften an die Dialogizität ihres Gegenstandes soll "Echo" als Forum des interdisziplinären Austausches dienen. Die Konzeption der Reihe ist durch Offenheit geprägt; sie verschreibt sich nicht bestimmten Schulen oder Methoden, ist aber auch kein Tribut an eine Mode, die flächendeckend Interdisziplinarität fordert und dabei die Besonderheit der Disziplinen tendenziell zur Disposition stellt. Sie folgt vielmehr einem Konzept von Literatur, das dem Kunstwerk, als "opera aperta" verstanden, einen Dialog über die Grenzen der akademischen Disziplinen hinaus eröffnet: Auch der nicht fachlich vorgebildete Leser ist damit angesprochen.

Der Herausgeber
Pascal Nicklas ist wissenschaftlicher Mitarbeiter, Assistent und Oberassistent am Institut für Klassische Philologie und Komparatistik der Universität Leipzig. Er lebt in Berlin

Die Herausgeberin
Angelika Corbineau-Hoffmann, geb. 1949, ist Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Leipzig, zahlreiche Veröffentlichungen.

Die Herausgeberin
Ursula Link-Heer ist Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Bayreuth.

Olms Verlag, 2003, 474 S.
58,00 Euro
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