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Übersicht - Herausgeber - Paul Ingendaay

Patricia Highsmith, Paul Ingendaay (Hrsg.), Melanie Walz (Übers.)
Der talentierte Mr. Ripley (Hc.)
Roman
 


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Tom Ripley ist nach dem tragischen Unfalltod seiner Eltern bei der Schwester seiner Mutter aufgewachsen. Die Beziehung zwischen Tante und Neffe ist von Verachtung und Hass erfüllt. Einige Versuche Toms, in bürgerlichen Berufen Fuss zu fassen, schlagen fehl. In seiner Not versucht er es mit kleinen Betrügereien. Sein Leben nimmt eine Wende, als der Vater eines seiner Schulfreunde ihn aufspürt und ihn bittet, ihm zu helfen, seinen Sohn aus Europa in die USA zurückzuholen. Mit Tickets und Geld des Vaters Herbert Greenleaf versehen, reist Tom nach Mongibello südlich von Neapel. Schnell freundet er sich mit Richard (Dickie) Greenleaf an, nachdem er ihm den Zweck seiner Reise eröffnet hat.

Die Freundschaft wird beeinträchtigt durch Marge Sherwood, einer Bekannten Dickies. Über die Art der Beziehung Dickies zu Marge wird sich Tom nicht klar, ebenso wie die junge Frau sich über Dickies Beziehung zu Tom Gedanken macht - das Motiv der Homosexualität klingt hier wie in vielen Romanen Highsmith' an, ohne ausgeführt zu werden.

Als die beiden jungen Männer eine gemeinsame Reise unternehmen, behandelt Dickie Tom, der sich dessen Freundschaft ersehnt, mit Herablassung. Wie unter einem inneren Zwang erschlägt Tom ihn bei einer Bootsfahrt und wirft die Leiche über Bord. Nach der Tat fasst Tom den Plan, in Dickies Identität zu schlüpfen und dessen Vermögen an sich zu reissen.

Trotz der Bemühungen der italienischen Polizei und eines von Greenleaf beauftragten amerikanischen Privatdetektivs bleiben der Fall des Vermissten Greenleaf und der Mord an einem Freund Dickies, den Tom ebenfalls erschlagen hat, ungeklärt. Dem cleveren Ripley gelingt es immer wieder, sich in die Gedanken- und Gefühlswelt der anderen Personen hineinzuversetzen, ihre Handlungen vorauszuahnen und vorbeugend zu agieren. Auch kann er die immer neuen, immer schneller auftauchenden Verdachtsmomente zerstreuen. Schliesslich verlässt er Italien unbehelligt und reist nach Griechenland. Doch die Furcht vor Entdeckung, daran lässt die Autorin auf der letzten Buchseite keinen Zweifel, wird die ständige Begleiterin Ripleys sein.

40 Jahre nach René Cléments Kultverfilmung mit Alain Delon (Nur die Sonne war Zeuge) drehte Oscar-Preisträger Anthony Minghella 2000 ein Remake (Der talentierte Mr. Ripley) mit Matt Damon.

Die Autorin
Patricia Highsmith, 1921 -1995, gilt als die große Lady des Psycho-Thrillers. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihre Krimis werden millionenfach verkauft. Tom Ripley ist ihre bekannteste Schöpfung.
Geboren am 19.1.1921 in Fort Worth (Texas), gestorben am 4.2.1995 in Locarno (Tessin), begraben in Tegna (Tessin). Mit acht Jahren entdeckte Patricia Highsmith in Karl Menningers psychiatrischer Studie ›The Human Mind‹ die Abgründe der menschlichen Seele und damit eines ihrer späteren Themen. Schreibtalent zeigte sie dann im College, wo sie das ›Barnard Quarterly‹ herausgab und eigene Erzählungen »mit Zeichnungen der Autorin« abdruckte. Sie wollte Schriftstellerin oder Malerin werden, vor allem aber »ein eigenes Zimmer haben, weit weg von zu Hause«. Superman kam ihr zu Hilfe: Sie fand einen Job als Texterin für die Abenteuer des Comic-Helden. Und dann half Hitchcock: Zehn Tage nach Erscheinen ihres ersten Romans erwarb er für 6800 $ die Filmrechte an ›Zwei Fremde im Zug‹ und machte Patricia Highsmith weltberühmt. Sie war die »Dichterin der unbestimmbaren Beklemmung«, wie Graham Greene sie nannte, keine Kriminalautorin. Identität, Lug und Trug, das Unvermeidbare des Bösen und die Unmöglichkeit der Liebe waren die Themen ihrer Bücher, in denen nie nach Schuldigen gesucht wird oder nach Indizien.

Der Herausgeber
Der Herausgeber Paul Ingendaay wurde 1961 geboren und war von 1992 bis 1998 Literaturredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Seit Sommer 1998 lebt er als Kulturkorrespondent der FAZ in Madrid.

Die Übersetzerin
Melanie Walz, geboren 1953 in Essen, wurde 1999 mit dem Zuger Übersetzer-Stipendium und 2001 mit dem Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet. Sie ist die Übersetzerin von u. a. Antonia Byatt, John Cooper-Powys, Lawrence Norfolk.

Diogenes Verlag, 2002, 428 S.
21,90 Euro
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